Traumraum

Der Blog für Individualisten

HÄSTENS - in Schweden vor Ort

Michael Franke

...oder vom Pferd geträumt

Bei dem schwedischen Bettenhersteller HÄSTENS, der bekannt ist durch sein markantes blau-weiß-kariertes Stoffmuster, setzt man auf eine 150jährige Familientradition und definiert Schlaf über rein natürliche Materialien: Wolle, Baumwolle, Leinen und  ...Rosshaar!

Wer jetzt die Nase rümpft und an Begriffe wie „old-fashioned“ oder an „Omas Zeiten“ denkt, der sei eines Besseren belehrt. Ich habe die Produktion in Schweden besucht und konnte mich davon überzeugen, dass altes Handwerk und moderne (Schlaf-)Ansichten sehr gut miteinander harmonieren.

Jedes HÄSTENS-Bett ist tatsächlich noch von Hand gearbeitet:

Für mich war es faszinierend zu erleben, wie unzählige Mitarbeiter die Materialien rollen, falten, kneten, walgen, tuften, nähen, und mit großem Geschick und gekonnten Handgriffen jedes Detail eines Bettes in Szene setzen.

Angefangen vom Holzrahmen, über die Sprungfedern, bis hin zu den vielen Lagen der verschiedenen Naturprodukte - ein raffiniertes System von luftdurchlässigen Schichten, die den Liegekomfort zu einem echten Erlebnis machen.

Das Rosshaar spielt dabei die wichtigste Rolle: da es von Natur aus keine Feuchtigkeit aufnimmt, sorgt es für die gute Durchlüftung des Bettes und läßt uns, auch bei starkem Schwitzen, angenehm trocken durch die Nacht kommen.  Simple, aber effektiv!

Ich selbst habe während meines Aufenthalts in Schweden eine Woche lang in einem HÄSTENS-Bett geschlafen und habe auch die verschiedenen Modelle der Marke getestet.

Am Ende hätte ich jedem Modell, egal ob Rahmenbett oder Continental (Box-Spring), das Prädikat „Schlafen wie auf Wolken“ geben können... es war ein Traum!

Selbst mit Allergien geplagte Menschen (wie ich selbst) können aufatmen: Nach aufwendigen Reinigungsverfahren und Trocknungsprozessen gibt es keinen Nährboden mehr für Allergien auslösende Stoffe. Entsprechende Zertifikationen sind natürlich hinterlegt.

Überhaupt ist die Ökobilanz eines solchen Bettes enorm, erfahre ich doch bei einem Gespräch mit einem Mitarbeiter, dass die Käufer eines HÄSTENS-Bettes ein Leben lang dieses Bett besitzen, teilweise sogar Generationen übergreifend. Tatsächlich versucht man seit einigen Jahren ein Original Hästens Bett von 1900 dem Besitzer abzukaufen, um es in dem firmeneigenen Museum auszustellen – ohne Erfolg. Der Besitzer denkt nicht daran, sein Bett (in dem er immer noch schläft) her zu geben... wenn das kein Beweis für guten Schlaf ist?!     Ich kann ihn verstehen :-)

 

Übrigens: „HÄSTENS“ ist nicht der Name des Gründers, sondern heißt frei übersetzt „vom Pferd“





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